Kunden, die bei der IKB ein Festgeld-Konto angelegt haben, werden ab dem 23.05.12 mit einem scharfen Abfall der Erlössätze konfrontiert. Unberührt bleiben davon Sparer, die ein Jahr oder gar nur einige Monate Geld ablegen.
Wer jedoch einen Sparvertrag über mehr als zwei Jahre abschließt, wird mit fortwährend fallenden Zinssätzen rechnen müssen. Bevor der Anleger sein Festgeldkonto nutzen kann, muss er einen Mindestbetrag von 5.000 Euro darauf horten. Höchstsummen hat die IKB nicht vorgesehen. Wer 24 Monate Festgeld sammelt, wird 2,50% Erlös erhalten. Dies ist im Kontrast zu den vorherigen 2,70% eine erhebliche Differenz. Dieser Unterschied wird in den folgenden 36 Monaten sogar um 0,10% erhöht.
Sieben- und zehnjährige Sparer werden wieder mit einem Unterschied von 0,20% zum eigentlichen Ertragssatz kalkulieren müssen. In Punkto Auszahlung sind seit dem dritten Jahr abfallende Gutschriften zu erkennen. So erhält jeder Anleger statt den eigentlichen 2,50%, nur noch 2,40%. Diese Differenz erhöht sich bei vierjähriger Laufzeit von 0,10% auf 0,25%, bei fünfjähriger sogar schon auf 0,40%. Wer sieben Jahre Geld ablegt, erhält nicht 3,25%, sondern 2,90%. Zehnjährige Sparer haben einen Differenzbetrag von 0,30% negativ zu berücksichtigen. Diese drastischen Zinsabfälle lassen bei manchen Sparern Zweifel aufkommen, ob es zweckmäßig ist, bei der Bank zu bleiben.
